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Monty Python
Monty Python

Freitag, 14. September 2018

Immer diese ganzen Wichtigtuer

gehen mir gewaltig auf den Sender. Sitzen
auf ihren Geldbergen, fahren mit ihren
Geländeschaukeln zum Shoppen, aber gehen
in irgendeinen Supermarkt, um dann einen
cent zu sparen.

Und für die arbeitende Bevölkerung haben
die null Verständnis. Feindlichkeit was
soll das alles. Ich kappiere das sowieso nicht.
Das ist eigentlich gar nicht mein Thema.

Diese ganze Kriegstreiberei in Syrien, statt
das man sich dafür einsetzt, daß die Menschen
dort in Ruhe und Frieden leben können. Und
dann will Deutschland auch noch mitmischen
bei dem Töten von Frauen und Kindern. Was
ist das für eine bescheuerte Auffassung ?

Muslim, Christ oder was auch immer haben
doch nichts mit dem Wert eines Menschen
zu tun. Jeder darf doch glauben, was immer
er möchte, deshalb ist er doch nicht dafür
zu verurteilen oder weil jemand ein Kopftuch
trägt. Was soll dieser ganze Käse.

Ich kann doch die Muslime genauso gerne
haben, weil sie mir vielleicht sympathisch sind
oder meinetwegen Humor haben oder eben
einfach nett und freundlich sind.

Aber ja, sowas ist in Deutschland natürlich
verdächtig. Denn Freundlichkeit ist da
eher unüblich.Wenn ein Mensch freundlich
ist, ist er sicher kein Deutscher.

Das ist und war für mich nie ein Problem.
Ich denke überhaupt nicht in diesen Kategorien
und verstehe auch nicht, warum man das
überhaupt tun soll.

Was ist das für ein Schwachsinn, für ein Müll,
der da in die Öffentlichkeit geblasen wird.
Wie kommt man überhaupt auf so einen Zusammen-
hang ? Und das man das einfach so hinnimmt,
das flüchtende Menschen schuld sind an ihrer
Flucht.

Wenn irgendwo ein Feuer brennt, rennt doch
jeder weg. Das ist ein völlig normales Verhalten.

Produzierter Dreck, künstliche Aufwiegelei auch
politisch, die von den eigentlichen Problemen
ablenken soll: Rentenarmut, Niedriglohn und
Arbeitsverhältnisse, die man nur noch als
Sklavenarbeit bezeichnen kann. Inzwischen
Alltag in Deutschland und überall der gleiche
Mist.

Sicherheit oder Absicherung - Fehlanzeige und
natürlich man braucht auch politisch einen
Sündenbock für das eigene Versagen.

Und wer bietet sich da besser an, als Flüchtlinge,
Behinderte, Kranke, Arbeitslose oder Obdachlose.
Ältere oder auch Kühe und sonstwas.

Man könnte diese Liste inzwischen beliebig
erweitern, denn sie ist so lang geworden. Der
Außenseiter scheint inzwischen sowas wie der
Regelfall geworden zu sein.

Millionen Menschen, die angeblich eine "Ausnahme"
sein sollen. Die Mehrheit ist also schon die
"Ausnahme". Jedenfalls in vielen Medien hat
man diesen Eindruck.

Das kotzt mich an, diese Verlogenheit in der
Politik und den Medien. Was ist denn inzwischen
nicht die Ausnahme ? Gibt es da überhaupt noch
etwas ?

Macht doch mal die Steuerflüchtlinge zum Hauptthema,
die Milliardäre, die Geldsäcke mit ihren Lagerhallen,
in welchen sie das Geld gebunkert haben aus
dem Waffenhandel oder dem Drogenhandel.

Oder solche Bonzen wie Thyssen Krupp oder all diese
Milliardäre, die völlig unbehelligt leben,
von denen man nie etwas hört in den Medien,
außer das sie mal wieder als "großartige Menschenfreunde"
tätig geworden sind in ihren "Sharity" Clubs,
wo sie sich mal wieder selber feiern.

Da liegt doch das Problem. Wo sind denn die
Perspektiven im Land für die Menschen, wenn
sie in ihrem job nicht von dem Geld leben
können, was ihnen "zugebilligt" wird oder
davon krank werden oder sie schlicht arm sind ?

Und inzwischen gibt es ja genug "Ausnahmen"
davon. Dafür sollte man sich mal politisch
und  gesellschaftlich einsetzen. Hier sollte
man mal Abhilfe schaffen.

Dieses Rechts-Links-Thema ist doch alles
nur gequirllter Katzendreck und Gejammer
von der immer gleichen gesellschaftlichen
Klientel.

Die Bonzen und Elite, die ihre Geldberge in
irgendeinem Steuerparadies gebunkert haben
und jetzt darum fürchten, daß jemand ihnen
auf die Schliche kommt, das sie nämlich
die gesellschaftlichen Schmarotzer sind und
nicht der Hartz IV Empfänger, der für ein
paar Kröten nebenbei jobt und dafür auch noch
steuerlich stark zur Kasse gebeten wird.

Die unteren Einkommensgruppen werden steuerlich
am stärksten belastet. Daran sollte man etwas
ändern, so entzieht man den extremen Parteien
den Boden.

Nicht mit frommen Sprüchen und Händchenhalten.

Flüchtlinge sind nicht daran schuld, daß der
Westen Waffen in irgendein Land liefert. Sie
werden zu Sündenböcken gemacht, weil sie keine
Lobby haben, die sich für sie einsetzt.

Für die Schwachen in der Gesellschaft setzt sich
überhaupt niemand ein. Das ist das Problem. Alle
schauen sie weg und diskutieren in ihren vornehmen
Laaberrunden, statt zu handeln.

Laaberei bewirkt nichts, aber man tut immer so,
als ob. Großkotzige Unternehmensberater und
sonstige "Eliten" der Gesellschaft schaffen ein
abartiges Bild, zu dem sie selbst den größten
Beitrag geleistet haben und stellen Menschen
an den Pranger, die nie eine wirkliche Chance
bekommen haben.

Was für eine Leistung, auf Menschen, die am
Boden liegen, noch einmal einzutreten. Was
für ein "Mut" und welche "Courage" ist dafür
erforderlich ! Vorbildlich !

Was für eine Morbidität und Dekadenz, die sich
hier in aller Öffentlichkeit auftut. Und das völlig
ungeniert und ohne schlechtes Gewissen.

Und da wundert sich noch irgendjemand über
den Zustrom zu den extremistischen Parteien ?

Es gibt im Land Deutschland Millionen, die keine
Perspektive haben und diese Menschen werden hin-
und hergeschoben von der Politik und dienen jedem
Idioten dazu, das man ihnen in den Arsch tritt.
Mal von links oder rechts.

Eine nützliche Problemmasse, die niemand wirklich
auflösen will, weil sie politisch immer mal
wieder nützlich ist, wenn man mal wieder
an der Statistik dreht, weil man Wahlen
gewinnen möchte oder um zu verdeutlichen, wieviele
Menschen doch angeblich in Arbeit sind und es allen
doch so "gut" geht.

Diese ganzen Diskussionen sollen nur ablenken
und schaffen falsche Feindbilder und das eigentliche
Problem bleibt davon unberührt.

Es geht gar nicht mehr um das Lösen von
Problemen, sonder nur noch darum, wie man
ein Problem in der Öffentlichkeit darstellt,
damit man es anschließend klein reden kann,
ohne das man grundsätzlich etwas daran ändern
müßte.

Und das ist das Problem.

Montag, 10. September 2018

Demokratie im Lichte des Zeitgeschehens

Eine Abhandlung - Prolog:


Eine Analyse:

Ein Innenminister auf Abwegen. Hat er seine
Umlaufbahn verlassen ? Experten fragen, Laien
antworten.


Sonntag, 9. September 2018

Die Posse

ich bin einmal gegangen auf einem
Weg, da sind viele Leute gehangen
auf einem Steg und glotzten auf
das Wasser

Weil wohl ein Kind hinein gefallen
war und nun wurde es immer nasser
und sank und wurde dabei immer
blasser.

Man war sich wohl nicht einig
was zu tun sei, lehnte sich
vorüber und war erstarrt wie
Blei. Man gab sich zu bedenken
das man sichs wohl nie verzeih,
aber niemand hatte eine Bade-
hose im Verleih.

So daß man lieber erst diskutiere,
wie es wohl sein würde, wenn man
auch ohne diese zu verbleiben sei.

Nur einer hatte eine Schnur dabei
warf sie auf das Wasser und wartete
darauf das sie diese auch
ergatterte, was diese dann auch
sehr verdatterte.

Das Geschrei war groß, der Rat
war los, die Handlung eher dürftig,
die Kommentare dagegen durchaus
meistens schwülstig.

Man war sich nicht einig
worüber das Geländer nun zu
legen sei und gab zu bedenken
es sei so furchtbar peinlich,
weil es doch so entgegen sei
jeglicher Vernunft und hoffte
eher heimlich.

Das war wohl doch zuviel des Guten
und so ließ man vermuten, daß
es wohl eher einerlei.

Das Geländer, derweil der Diskussion
leid, legte sich hin ganz furchtbar breit,
mitsamt der Ladung behender, herum
stehender Fremder.

mit viel Tamm Tamm und Gekrach
und zerbrach, fiel in den
See strucks nach unten hinein
in die dunkle Nacht

Und der See, er ruhte wieder
in tiefem Schlafe, zog seine
Bahn unterdessen mit viel Gemache.

Auch heute noch, wenn man ganz
laut hinhört, sieht man sie
dann und wann, wie niemand
ihre Ruhe stört, die Leute
auf dem Steg wie sie aufgeregt
erklingen und die Leute rufen
auf dem Weg und wie sie nach
dem Jazze swingen.